





Transparente Provenienz stärkt Vertrauen. Erzählen Sie, wie Objekte ihren Weg in die Sammlung fanden, welche Lücken bestehen und welche Recherchen laufen. Verweisen Sie auf Kooperationen, offene Fragen und, wo notwendig, auf Restitutionsprozesse. Vermeiden Sie Sensationslust; setzen Sie auf Klarheit, Empathie und Quellenangaben. Interviews mit Zeitzeuginnen, Restaurierungsfotos und Kartenmaterial machen Hintergründe greifbar. Ermutigen Sie die Community, Dokumente zu teilen oder Hinweise zu geben. So wird Geschichte vielstimmig und verantwortungsbewusst weitergeschrieben.
Nicht alles darf berührt werden, doch vieles kann erfahrbar werden. Nutzen Sie Repliken, Materialproben, akustische Ebenen und klare Kontraste, um vielfältige Zugänge zu schaffen. Planen Sie Lesehöhen, Untertitel, Leitsysteme und Ruheflächen für unterschiedliche Bedürfnisse. Binden Sie Menschen mit Behinderung in Testläufe ein und honorieren Sie Expertise. Digitale Angebote ergänzen, dürfen aber kein Ersatz für räumliche Rücksicht werden. Teilen Sie Praxisberichte, damit Barrierefreiheit nicht Anhängsel bleibt, sondern integraler Bestandteil guter Gestaltung.
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